fordert hartmut krauss. andere forderten schon “säuberungen”.
Quer-Gang von Gesinnungspolizisten aus dem poststalinistischen Lager islamophiler „Globalisierungsgegner“ [...] Teilgruppe „antideutscher“ Querulanten [...] fundamentalistische Hetz- und Indexkampagne [...] hoffnungslos verblendeten Haufen bestehend aus reaktionären Keynesianisten und nationalistischen Staatssozialisten [...] ratsam, wenn innerhalb des Lagers der proisraelischen Linken endlich nachhaltige Aufräumarbeiten einsetzen würden [...]
und so weiter. ich denke, auf diesen hassartikel einzugehen, lohnt nicht. nur zweierlei punkte seien daher hervorgehoben:
Prof. Armin Geus emer. (Giordano-Bruno-Stiftung) hatte mich um einen Beitrag für einen islamkritischen Sammelband angefragt. Ohne die Liste der Koautoren zu kennen, hatte ich ihm meinen Artikel ‚Eine kurze Betrachtung der islamischen Herrschaftskultur und des aktuellen Radikalislam’ zugesandt. [...] Zwar war es ein zukünftig zu vermeidender Fehler meinerseits, auch unter Zeitdruck die Identität der Koautoren nicht im Voraus zu klären.
ganz offensichtlich bastelt man in der gb-stiftung an einer querfront, deren spezialgebiet die kulturalistische islamkritik ist (und nicht materialistische religionskritik!).
Leider ist es nun mal so, dass die Front zwischen den Freunden und den Kritikern des Islam nicht sauber an der Achse des klassischen Links-Rechts-Schemas verläuft.
und genau das nennt man eben querfront. diese querfront ist um keinen deut besser als jene von nazis und einigen durchgeknallten antiimps vom schlage der aik. aber das leugnet man gekonnt, schließlich muss “die bewegung” konzessionen machen, nicht wahr?
T-34: Du kritisierst insbesondere den Postzionismus. Was muß man darunter verstehen?
J.Bruhn.: Der Postzionismus ist israelischer Azionismus für deutsche Antizionisten, die es gern mit Michael Foucault und der Postmoderne haben.
So ist das: Israelische Postzionist/innen tun ihre Haltungen nicht für sich selber entwickeln, sondern für Deutsche.
Kategorie: Alles klar!
Sorry, musste sein. 
gestern abend auch noch gesprächsthema: wasser aufm mars gefunden. weiß hier irgendjemand, wieviel das nasa-programm schon gekostet hat?
ich war ja, das muss ich zugeben, nicht ganz nüchtern. mich machte das verrückt. die suchen wasser aufm mars. in der beschissenen meldung steht nicht mal drinnen, für was das gut sein soll. ein gestern anwesender meinte, das sei total wichtig: vielleicht gäbe es sonst noch lebewesen im all. ja, hallo? nach lebewesen im all suchen statt mal auf der erde was zu bewegen? plötzlich war mir klar: die sind alle verrückt!
wir konnten uns dann einigen (minmalkonsens): meinetwegen sollen unis das erforschen, nicht-kommerziell, aber dass die nasa, die ja für militärische grundlagenforschung bekannt ist, das macht, sollte nicht sein. leider nicht durchgebracht habe ich, dass das budget dabei nicht das budet einer durchschnittlichen geisteswissenschaft überschreiten sollte. naja.
wahnsinn, die zweite (auch thema gestern, es war ein bewegender abend):
Weil er von der für Herbst geplanten Inbetriebnahme des weltgrößten Teilchenbeschleunigers – Large Hadron Collider, LHC – am Europäischen Forschungszentrum CERN in Genf den Untergang der Erde oder gar des ganzen Universums befürchtet, hat Walter Wagner – nach Selbsteinschätzung „Experte für Physik und andere wissenschaftliche Felder“ – Klage vor dem Hawaii District Court eingebracht (Wagner lebt auf Hawaii). Das Gericht soll Experimente verhindern, die klären sollen, wie es kurz nach dem Urknall aussah. Wagner fürchtet, dass dabei schwarze Löcher entstehen, die alle Materie in sich hineinziehen (www.lhcdefense.org). „Kompletter Unfung“, entgegnet CERN (www.cern.ch): Zwar könne man nicht ausschließen, dass wirklich schwarze Löcher entstehen, aber das seien allenfalls kurzlebige Minilöcher. (diepresse)
ja, so schaut’s aus. cern sagt quatsch, aber so wirklich sicher ist sich niemand (”restrisiko”). fortschrittsgläubig spielt man russisches roulette mit schwarzen minilöchern.
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