fordert hartmut krauss. andere forderten schon “säuberungen”.
Quer-Gang von Gesinnungspolizisten aus dem poststalinistischen Lager islamophiler „Globalisierungsgegner“ [...] Teilgruppe „antideutscher“ Querulanten [...] fundamentalistische Hetz- und Indexkampagne [...] hoffnungslos verblendeten Haufen bestehend aus reaktionären Keynesianisten und nationalistischen Staatssozialisten [...] ratsam, wenn innerhalb des Lagers der proisraelischen Linken endlich nachhaltige Aufräumarbeiten einsetzen würden [...]
und so weiter. ich denke, auf diesen hassartikel einzugehen, lohnt nicht. nur zweierlei punkte seien daher hervorgehoben:
Prof. Armin Geus emer. (Giordano-Bruno-Stiftung) hatte mich um einen Beitrag für einen islamkritischen Sammelband angefragt. Ohne die Liste der Koautoren zu kennen, hatte ich ihm meinen Artikel ‚Eine kurze Betrachtung der islamischen Herrschaftskultur und des aktuellen Radikalislam’ zugesandt. [...] Zwar war es ein zukünftig zu vermeidender Fehler meinerseits, auch unter Zeitdruck die Identität der Koautoren nicht im Voraus zu klären.
ganz offensichtlich bastelt man in der gb-stiftung an einer querfront, deren spezialgebiet die kulturalistische islamkritik ist (und nicht materialistische religionskritik!).
Leider ist es nun mal so, dass die Front zwischen den Freunden und den Kritikern des Islam nicht sauber an der Achse des klassischen Links-Rechts-Schemas verläuft.
und genau das nennt man eben querfront. diese querfront ist um keinen deut besser als jene von nazis und einigen durchgeknallten antiimps vom schlage der aik. aber das leugnet man gekonnt, schließlich muss “die bewegung” konzessionen machen, nicht wahr?
ärgerlich: ne mittelmäßige dvd ausleihen, diese dann aber wegen umzug (im jänner!) zu verlegen, immer wieder zu verlängern - und sie doch nie wieder finden. nachbestellen.
aber: jetzt endlich darf ich wieder bücher ausleihen bei der landesbibliothek! da sind mir die kosten für die dvd grad noch wurscht, endlich hat dieses ausleihverbot ein ende!
sonst? ich wurde heute in aller brutalität dazu gezwungen, eine unterstützungserklärung für ne blöde kleinpartei abzugeben; weil meine eltern die initiator/innen kennen. naja, wenn die meinen, unbedingt geld raushauen zu müssen, um dann mit 0,2% abzuschneiden - mir soll’s egal sein.
sonst? die nacht war schrecklich, weil ausnahmsweise der hund bei mir im zimmer nächtigen musste (die nachbarkinder hatten wieder mal mit knallfröschen gespielt und der hund fürchtet sich da schrecklich). irgendwann ist sie aufs bett gekrabelt und lag von da an immer wieder penetrant auf meinen füßen. am schluss war sie ganz beleidigt, weil ich das nicht zu schätzen wusste. blöder köter.
hier herbstelt es schon. zwar regnet es nicht mehr, aber auch bei strahlendem sonnenschein wird es nicht mehr heiß. bald isses vorbei. mit etws glück gibt’s nen schönen oktober, dann gilt es den november zu überbrücken, sich im dezember mit glühwein zu betäuben und von jänner bis anfang mai muss man sich dann im bett verkriechen mit guten büchern. verdammter mist.
aktuelle lektüre: aufsatz über mittelschicht in aktueller exit!
sonst? regen, badewanne, musik, arbeit! (leider auch, trotz heimaturlaub.) das war’s. das blog verkommt nun endgültig zu nem langweiligen tagebuch.

sie war noch nie sonderlich fotogen


paradies - überblick

überblick - paradies II

ökoinsektenschutz - blümchen!
salat und co

hier trinke ich meinen kaffee etc

die trauben kann man derzei leider noch nicht pflücken ... (übrigens ausgezeichnet: (selbstgemachte) traubenmarmelade!)
naja, leider war das wetter heute nicht so toll. mit sonne isses noch netter.
ach ja, das hochbeet ist nicht drauf - gibt’s auch noch. eine tolle einrichtung!
Im naturnahen Gartenbau ist das Hochbeet weit verbreitet. Durch seinen besonderen Aufbau kann mehr Wärme gespeichert werden als in einem flachen Beet. Da das Hochbeet aus verschiedenen Schichten verrottbaren Materials aufgebaut ist, entsteht bei der Verrottung erhebliche Wärme, die den Pflanzen zugute kommt - etwa 4-5°C im ersten Jahr gegenüber dem Flachbeet. Wenn das Hochbeet etwa nach 6 Jahren zusammengesackt ist, kann man es immer noch als Beet ohne Rückenschmerzen weiterbenutzen.
wir haben, das möchte ich noch hinzufügen, nicht nur allerlei pflänzchen hier, sondern auch ziemlich viel getier: frösche, kröten, libellen usw usf; blindschleichen (sehr nützlich!) und - ich meide diese ecke des gartens! - eine ringelnatter! und was halt sonst noch so rum ist.
zur zeit ist übrigens auch pilzzeit, d.h. man (meistens mein vater) geht in den wald und sammelt ein bisschen. dann gibt’s das gleich - zB schwammerl mit semmelknödel (lecker!) - oder die pilze werden getrocknet für den winter. (man muss sowieso nen kleinen keller haben oder sowas ähnliches fürs einlagern).
ich habe gerade ausgezeichnete biotomaten im elterlichen garten gepflückt. - hier wird nämlich subsistenzwirtschaft betrieben! (soweit als möglich.)
mehr gibt’s derzeit nicht zu berichten.
witzig, dass das grad per kommentar thematisiert wurde - psychiatrie/sozialarbeit. da musste ich gestern abend beim ausgehen nämlich dran denken. es ist jetzt 9 jahre her, dass ich mal kurz mit dem gedanken spielte, sozialarbeiterin zu werden. - hab’ dann 4 praktika gemacht: autonome jugendarbeit, drogenberatung, sozialpsychiatrie, psychiatrie. ich bin damals bombastisch “gescheitert” - ich konnte nicht auf der seite des “systems” stehen. während der praktika fand auch das aufnahmegespräch statt, sozialakademie. auch “gescheitert”. was ist die aufgabe der sozialarbeit? systemerhalt, standortsicherung etc. - das war nicht, was sie hören wollten, das wusste ich, ich wollte da schon nicht mehr. der soziologiemensch ist vollkommen ausgetickt, das sei ne frechheit, der vwlmensch hat mir zugestimmt, ja, da sei was dran. aber ein bissl schwarz-weiß sei’s schon.
ich bin immer noch derselben meinung, da wird sich auch nichts mehr dran ändern.
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